Bad Wurzach

Das 7. Treffen der Community ging im August 2016 ins Wurzacher Ried und in die Innenstadt von Bad Wurzach, wo gerade das alljährliche Stadtfest stattfand.  Das Team war komplett dabei und Herbert war als Überraschungsgast aus Hessen angereist. Norbert, der einige Jahre in Bad Wurzach gelebt hat, war unser 'Reiseleiter'.

Foto: Siegfried (Lumix GX8) - Der Grosse Riedsee im Bad Wurzacher Ried.

Das Wurzacher Ried ist eines der bedeutendsten Hochmoorgebiete in Süddeutschland. Es liegt nördlich der Gemeinde Bad Wurzach im Landkreis Ravensburg. Die Moorfläche bildet ein sich von Nordost nach Südwest erstreckendes, unregelmäßiges Viereck von ungefähr 8 × 4 Kilometer. Die Gesamtmoorfläche beträgt 1812 Hektar, davon sind etwa ein Drittel von menschlichen Eingriffen unberührtes Hochmoor. Ein weiteres Drittel bilden Niedermoorbereiche, während das verbleibende Drittel Hochmoor-bereiche repräsentiert, das durch den bis in die 1990er Jahre währenden Abbau von Torf (zuletzt vor allem von Badetorf für die Bad Wurzacher Kurbetriebe) wesentlich verändert und gestaltet wurde. (Wikipedia)



Treffpunkt war der Parkplatz beim 'Wurzelsepp', einem Ausflugslokal am Südrand des Rieds. Von hier aus ging es auf dem Torfstecherweg durch das Ried am Grossen Riedsee vorbei bis in die Stadt. Es gab einige Naturschönheiten zu entdecken, auch im Detail. Durch die Heideblüte war die Szenerie ziemlich farbenfroh. Mittagsimbiß war dann im Kurhaus.


In Bad Wurzach war an diesem Wochenende gerade Stadtfest. Es gab an zahllosen Ständen zu Essen und zu Trinken sowie musikalische Unterhaltung. Besonders interessant war allerdings das Stadtschloss, das teilweise zugänglich ist, mit seinem berühmten barocken Treppenhaus.



Der Rückweg führte dann durch den Kurpark und noch einmal durch das Ried zurück zum Ausgangpunkt. Einmal im Monat fährt die Torfbahn, mit der früher der abgebaute Torf transportiert wurde, Besucher durch das Ried zum Torfwerk. Abgesehen davon, dass es bei über 25 Grad auch mal ganz angenehm war, gefahren zu werden, ist das die einzige Möglichkeit, das Torfwerk zu besichtigen.